Ferrari - auf der Festung

Festungsschmaus

Fackelfeuer mit Honigwein & Happen und

Anekdoten von "Oberpreuße" Manfred Gniffke oder Festungsführung.

Anschließend geselliges Festungsmahl in unseren Gemäuern.

Zum ersten Strammstehen auf dem oberen Schlossplatz in der Festung, einst Exerzierplatz der preußischen Soldaten, salutiert und begrüßt Sie der populäre und stadtbekannte „Freizeit-Preuße“ Manfred Gniffke in stattlicher Uniform.

Bei Fackelfeuer erzählt er Ihnen in humorvoll-heiterer Gniffke-Manier amüsante, vergnügliche und wahre Geschichten über Koblenz, die Festung und die Preußen.

Oder Sie wählen eine Festungsführung, die das frühere Soldatendasein und Koblenzer Geschichte launig wiederspiegelt.

Honigwein und Appetithappen runden den Auftakt mit einem eindrucksvollen Blick über die Dächer von Koblenz ab.

In den historischen Gemäuern unseres Restaurants, dem früheren Offizierscasino, können Sie anschließend bei Speis und Trank Ihren Gelüsten nachgehen.

15 Gäste sollten es schon sein.

Die Soldaten-Vesper

Auf dem Ober-Ehrenbreitstein und dem Helfenstein befand sich etwa ab 1877 das III. Bataillon des Infanterie-Regiments von Goeben. Brot war das wichtigste Nahrungsmittel der Soldaten. Alle vier Tage gab es einen Laib zu sechs Pfund. Zum Brot kam alle zwei Tage ein Pfund frisches Fleisch, Räucher- oder Pökelfleisch oder ¼ Pfund Speck. Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Reis, Sauerkraut und Dörrobst oder frisches Gemüse und Salate ergänzten die Nahrung. Zutrinken gab es im Krieg neben Wasser auch Bier, Branntwein oder Wein. Außerdem gab man gegen „Missvergnügen“ Tabak und Pfeifen aus.

Zu Ihrem Vergnügen servieren wir:

  • Ofenfrische Roggenstangen mit Griebenschmalz, Gurkenquark und eingelegtem Honigkürbis
  • Salat vom Feld mit Pastinakenchips in einer sämigen Kartoffel-Specktunke
  • Fleischkäsetaler, eine herzhafte Bauernbratwurstschnecke, ein Schenkel vom Federvieh und knusprig gebratene Zwiebelringe liegen auf Sellerie-Lauchpüree. Dazu gibt es reichlich Bratensaft und Apfel-Rahmkraut
  • "Armer Ritter" vom Hefebrot mit Zimtzucker und eingelegte Weinbrand-Pflaumen mit süßem Rahm
  • inkl. Punsch und Appetithappen bei Fackelfeuer mit Anekdoten von Oberpreuße Manfred Gniffke oder eine Festungsführung

29,00€

Die Offiziers-Leibspeise

Nach einer Aufstellung von 1919 lebten 80 Offiziere auf dem Ober-Ehrenbreitstein bei einem Raumbedarf von 20qm pro Offizier und 4,5qm pro Unteroffizier. In einer Kasernenstube fungierte der Stuben-Unteroffizier als Vorgesetzter, der Überschreitungen des Zapfenstreichs, Trunkenheit und Schlägereien zu melden hatte. Um 1830 wurde das Essen stubenweise zubereitet. Offene Kamine, die in den meisten Kasematten gegenüber den Ofennischen eingebaut waren, dienten wohl als Kochstellen. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Gemeinschaftsverpflegung. Es gab auch einige Küchen, vielleicht für den Kriegsfall. Dies waren steinerne Kästen mit zwei bis drei von unten gefeuerten Mulden und Kesseln.

In unseren Kesseln dampfen und duften folgende Schmankerl:

  • Auf Tannenreisig mild geräucherter Landschinken mit einer Zwiebel-Sesamschnitte und Kräuterschmand
  • Gerollte Maultaschen und buntes Wurzelgemüse in Ochsenbouillon
  • Kalbfleischwürfel mit Bacon in Wacholder-Lorbeerrahm wird im Brotlaib mit Speckbohnen serviert
  • Warme Marillenknödel mit Biskuit-Butterbrösel und Beerenkompott
  • inkl. Punsch und Appetithappen bei Fackelfeuer mit Anekdoten von Oberpreuße Manfred Gniffke oder eine Festungsführung

36,00€

Das General Aster-Mahl

Der in russischen Diensten stehende Oberst- und spätere preußische Generalmajor Ernst Ludwig Aster (1778-1855; 1844 geadelt) erarbeitete schon 1814 Pläne für die Befestigung von Koblenz und Ehrenbreitstein. Generalmajor Aster hatte viele Jahre die Oberaufsicht über den Festungsbau. Er galt als aufgeschlossen, liebte gutes Essen und nahm gerne am üppigen Gastmahl teil.

Unser Gastmahl für Sie:

  • Geflügelterrine und gebratene Entenbrustscheiben mit Quitten-Orangenkompott an einem bunten Salatstrauß, dazu gibt es Roggen-Haselnussbaguette
  • Lachs-, Moselzander- und Offiziersbarschfilets im Safran-Kräuterrahmsüppchen
  • Medaillons vom Junghirsch aus heimischer Jagd mit Holunder-Cognacsoße, Kartoffel-Rosmarintörtchen mit einer Birnen-Käse-Kruste und junge Kohlsprossen mit Schinkenstreifen runden das Gericht ab
  • Pralinen-Krokant-Creme auf Ananas-Carpaccio mit Himbeermark und Pistaziensahne
  • inkl. Punsch und Appetithappen bei Fackelfeuer mit Anekdoten von Oberpreuße Manfred Gniffke oder eine Festungsführung

43,00€

Die Menüs sowie das Programm vorweg sind frei kombinierbar.
Ihre persönlichen Wünsche können Sie gerne mit Frau Ferrari besprechen.